NINERS Nachwuchs wieder beim Ludwigsburger Herbstcup erfolgreich

Am vergangenen Wochenende stand für die U12 und U14 nach der letztjährigen Zwangspause wieder die Teilnahme am Ludwigsburger Herbstcup an. Das traditionell sehr hochklassige Turnier ist für unseren Nachwuchs immer ein Highlight der Saison. Denn dort treffen sich viele deutsche Top-Nachwuchsstandorte zum Vergleich. Auch in diesem Jahr sah das Teilnehmerfeld mit Bayern München, Alba Berlin, Telekom Baskets Bonn, Ratiopharm Ulm, Jahn München, Frankfurt Skyliners und den Gastgebern aus Ludwigsburg starke Konkurrenz für die NINERS vor.

Die U12 bekam es in der Vorrunde mit Bonn, Ulm und Jahn München zu tun. In den Spielen gegen den späteren Tunriersieger aus Bonn (49:66), und die starken Ulmer (36:66), musste man die Überlegenheit der Gegner am Ende anerkennen und deutliche Niederlagen hinnehmen. Im letzten Gruppenspiel gegen Jahn München zeigte man erste Fortschritte und spielte lange auf Augenhöhe. Am Ende verlor man hier mit 57:62 denkbar knapp, konnte aber mit der Entwicklung im Turnierverlauf zufrieden sein.

Als Gruppenvierter traf man im abschließenden Platzierungsspiel auf die Frankfurt Skyliners. Hier konnte man sich schnell einen zweistelligen Vorsprung erspielen und am Ende einen verdienten 42:37 Sieg feiern, der für einen schönen Abschluss und zufriedene Gesichter sorgte.

Für die Jahrgänge 2008 und 2009 waren die Gegner in der U14 Gruppenphase nicht weniger prominent. Mit Bayern München, Alba Berlin und der Porsche Akademie aus Ludwigsburg warteten absolute Top-Programme auf die Chemnitzer Jungs. Im ersten Spiel gegen den FC Bayern Basketball legte der Niners Nachwuchs souverän los und führte zur Halbzeit 41:27. Nach dem Seitenwechsel wurden die Münchner stärker und trafen auch schwierige Würfe von außen. Auf Chemnitzer Seite flatterte jetzt etwas das Nervenkostüm und so musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. Neu justiert und mit mehr Klarheit ging man hier wieder in Führung und Max Müller verwandelte die entscheidenden Freiwürfe wenige Sekunden vor Schluss, die den 65:61 Auftakterfolg zementierten. Mit Alba Berlin wartete in Spiel zwei wieder ein absolutes Schwergewicht. Aber nahezu unbeeindruckt startete die Niners wieder gut und führten schnell 12:2. Bis kurz vor der Halbzeit blieb Chemnitz auch das bessere Team. Danach wussten die Albatrosse vor allem ihre Größenvorteile besser zu nutzen. Auch die größere Tiefe im Berliner Kader ließ das Spiel bis zum Seitenwechsel wieder ausgeglichen werden. In der zweiten Hälfte blieb es ein umkämpftes Spiel, in dem die Niners ihre Erfahrungen aus dem Bayern Spiel aber zu nutzen wussten und in der Schlussphase nochmal nachlegen konnten. Aufbauspieler Jonah Prötzig verlieh dem Chemnitzer Spiel jetzt die nötige Struktur und Lukas Schuster machte mit einem schön rausgespielten Treffer vom Drei-Punkte-Land den Sack zu. Trotz einiger Fouls und Freiwürfe und etwas Ergebniskorrektur wurde auch hier unter großem Jubel mit 58:54 gewonnen. Im letzten Gruppenspiel gegen Ludwigsburg schien in Anbetracht des bereits feststehenden ersten Platzes in der Gruppe etwas die Luft und Spannung verloren gegangen zu sein. Denn ohne die nötige defensive Bereitschaft und Ballbewegung in der Offense sah man sich schnell mit elf Punkten im Hintertreffen. Im Ab dem zweiten Viertel steigerten sich die Sachsen und konnten mit einer Führung in die Halbzeit gehen, die bis zum 68:59 Endstand auch nicht mehr abgegeben wurde.

Im Finale wartete der Skyliners Nachwuchs aus Frankfurt. Gegen die auf allen Positionen größeren und schwereren Hessen, hatte man einen schweren Stand. Immer wieder kam der Gegner zu zweiten und dritten Wurfchancen und konnte sich so mehrere male deutlich absetzen. Aber die NINERS bewiesen immer wieder Kampfgeist und wussten spielerisch zu überzeugen. In der Konsequenz waren die Frankfurter aber das stärkere Team, das sich am Ende verdient 50:41 durchsetzte und die Chemnitzer auf Platz zwei verwies. Die Enttäuschung war danach zwar allen erstmal anzusehen, aber am Ende überwog der Stolz auf die Gesamtleistung in diesem starken Teilnehmerfeld.

Unglaublich schön und wichtig die Kinder auf dem Feld agieren zu sehen. Es war wieder sehr deutlich zu erkennen, wie wichtig solche fordernden Spiele für die Entwicklung der Jungs sind. Jetzt haben wir eine erste Standortbestimmung und sehen auch wo wir aktuell den meisten Nachholbedarf haben. Der u12 hat man besonders den Mangel an Spielerfahrung aus den letzten beiden Saisons angemerkt. Aber wenn wir berücksichtigen, dass wir eine ordentliche Anzahl an Spielern aus dem Jahrgang 2011 dabei hatten und mancher das erste Spiel seines Lebens bestritten hat, war es ein unglaublich gutes und wichtiges Erlebnis. Die u14 hat sich wirklich sehr gut verkauft und mit einem tollen zweiten Platz belohnen können. Unterstützung haben wir dabei von zwei Gastspielern, Mika Siegert (USC Leipzig) und Felipe Kindling (MBC) erhalten, die sich super schnell integriert haben und ein wirklicher Gewinn waren. Besonderer Dank gilt meinen Trainerkollegen für ihre tolle Arbeit mit den Kids.“ so Trainer und sportlicher Leiter, Sascha Prötzig.

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